Nach den überzeugenden Ergebnissen bei den Bayerischen Masters-Meisterschaften hat der KSV Kitzingen eine Woche später bei der Frankenmeisterschaft bewusst einen anderen Schwerpunkt gesetzt. Während dort Titel und Podestplätze im Vordergrund standen, nutzte der Verein den Bezirkswettkampf in Kitzingen gezielt als Einstieg für neue Athletinnen und Athleten sowie alsTestwettkampf für größere Meisterschaften.
Wie auch ein kürzlich erschienener Zeitungsbericht (Kitzingen: Der Kitzinger Kraftsportverein ist reif für eine Deutsche Meisterschaft) hervorhob, befindet sich der Verein insgesamt in einer positiven Entwicklung. Die Frankenmeisterschaft unterstrich diesen Eindruck, denn gleich mehrere KSV‑Neulinge absolvierten ihren ersten Wettkampf – allesamt außer Konkurrenz, um ohne Druck Erfahrung zu sammeln.
Im Vordergrund standen saubere technische Ausführungen und gültige Versuche. Dies gelang besonders im Frauenbereich gut: Anna Pfab kam bei ihrem Debüt auf 54 Kilogramm im Zweikampf, Romana Brokesova erreichte 96 Kilogramm und Leonie Süßmeier überzeugte mit 83 Kilogramm. Auch Constanze Schweigerdt zeigte mit 114 Kilogramm eine solide Leistung bei ihrem ersten Auftritt auf der Wettkampfbühne. Bei den Männern sammelte Philipp Pfitzner mit 161 Kilogramm im Zweikampf ebenfalls wichtige Wettkampferfahrung und legte damit eine gute Grundlage für die kommenden Wettkämpfe.
Neben den Einsteigern traten auch mehrere erfahrene Heber an, die ihre aktuell starke Form bestätigten und dem Nachwuchs zugleich Orientierung gaben. Allen voran Armin Uhl, der mit 258 Kilogramm im Zweikampf einmal mehr seine Klasse unter Beweis stellte und an seine Spitzenleistungen von vorheriger Woche anknüpfte. Er gewann nicht nur seine Klasse, sondern wurde auch Bester Heber der Veranstaltung. Ebenfalls überzeugend präsentierte sich Thomas Stöhr, der mit 180 Kilogramm einen stabilen Wettkampf zeigte und besonders im Reißen seine Routine ausspielte.
Eine wichtige Rolle im KSV‑Team nahmen zudem Michaela Kohmann und Sophia Schramm ein. Beide gehören seit Jahren zu den verlässlichen Leistungsträgerinnen des Vereins und bestätigten auch bei der Frankenmeisterschaft ihre stabile Form. Kohmann erreichte im Zweikampf 141 Kilogramm und überzeugte dabei vor allem mit 82kg im Stoßen bei einem spannenden Wettkampfverlauf. Schramm kam auf 129 Kilogramm und zeigte im Reißen ihre konstante Leistung. Beide Heberinnen trugen damit nicht nur sportlich zum guten Gesamtergebnis bei, sondern fungierten zugleich als wichtige Unterstüzung für Abteilungsleiter Harald Sauf bei der Ausrichtung der Meisterschaft.
Auch Christian Zentgraf knüpfte mit 145 Kilogramm an seine konstanten Leistungen der bayerischen Masters an und zeigte einen sicheren Auftritt. Karl‑Heinz Schwenkert bewies mit 108 Kilogramm leicht bessere Form als die Woche davor. Dominik Pfab versuchte mit 203 Kilogramm im Zweikampf an seine Leistungen der Mannschaftekämpfen Anfang des Jahres anzuknüpfen.
Somit lag der Fokus dieser Meisterschaft klar auf Entwicklung und Nachwuchsarbeit gepaart mit den Leistungen der routinierten Heber. Gerade diese Mischung aus Erfahrung und neuen Athleten zeigt die breite und stabile Aufstellung des KSV Kitzingen und bestätigt den positiven Trend im Verein.
[Text von STH - mit KI überarbeitet / Bilder von verschiedenen Vereinsmitgliedern]